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Diagnose

Diagnose Die Diagnose der akuten Appendizitis ist eine Domäne der klinischen Untersuchung. Bei keiner anderen Erkrankung muss sich der Untersucher derart auf die Krankengeschichte und den Eindruck durch seine tastende Hand verlassen können, wie bei der Entzündung des Wurmfortsatzes.

 
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Symptome

Therapie

Häufig gestellte Fragen

Als Leitkriterium gilt zunächst der lokalisierte Druckschmerz im rechten Unterbauch, gegebenenfalls auch der Loslassschmerz links (bei der Untersuchung wird mit den Händen sorgfältig ein Druck im linken Unterbauch ausgeübt, beim Loslassen verspürt der Erkrankte die Schmerzen im rechten Unterbauch). Charakteristisch ist auch eine relativ kurze Erkrankungsdauer sowie ein Temperaturanstieg mit einer deutlichen Differenz bei ororectaler Messung.

Bildgebende Verfahren nur zur Differentialdiagnose

Mithilfe des Ultraschalls kann von erfahrenen Untersuchern der Wurmfortsatz zwar dargestellt werden, die Ergebnisse sind jedoch zumeist nicht sensitiv genug. Notwendig wird die Ultraschalluntersuchung jedoch bei der Abgrenzung zu anderen Erkrankungen, wie z.B. bei Zysten der Eierstöcke oder Raumforderungen im Unterbauch aus anderen Ursachen. Abszesse im rechten Unterbauch lassen sich meist mit dem Ultraschall, besser allerdings mit einer Computertomographie nachweisen.
Die früher oft angewandte Röntgenkontrastdarstellung der Appendix wird wegen der zu geringen Aussagekraft dieser Technik heute kaum mehr angewandt.

Die Endoskopie selbst hat in der Diagnostik der Appendix keinen Platz. Bei unklarer und nicht hochakuter Symptomatik ist jedoch eine endoskopische Untersuchung des Dickdarms zum Ausschluss von einem Morbus Crohn (siehe dort) oder zum Nachweis eines Karzinoms indiziert.

Von den Laborbefunden ist eine Erhöhung der weißen Blutkörperchen über 10.000 typisch aber nicht obligat. Alle anderen serochemischen Parameter sind zumeist im Normbereich.

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